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Abbruch und Dank

Autor: HannahNehls | Datum: 25 März 2017, 07:04 | 0 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Gerade sitze ich im Lehrerzimmer der Berufsschule in Ntoma. Ntoma? Einige von Euch haben vielleicht meinen Rundbrief gelesen. Nach langem Schwimmen, nach Krankenhaus, Kindergarten, Bukoba, Zwischenseminar und Reisen fing ich Mitte Februar an, endlich wieder zu arbeiten.

 

Nun sitze ich hier, in der Berufsschule von Ntoma, 20 km südlich von Bukoba. Die Berufsschule hat etwa 80 SchülerInnen im Alter von 18 – 27 Jahren. Hier werden seit 1969 SchneiderInnen, KöchInnen, Hotelangestellte und vieles mehr ausgebildet. Meine Aufgabe war es, die letzten 6 Wochen Deutsch und Front Office/ Housekeeping zu unterrichten. Während ersteres mir leicht fiel und angenehm war, war zweites umso komplexer. Das lag z.B. daran, dass die Unterrichtssprache zwar offiziell Englisch ist, inoffiziell aber alles auf Swahili gemacht wird, damit die SchülerInnen es auch wirklich verstehen. Ich muss schön blöd ausgesehen haben, wie ich da manchmal Händeringend auf Kiswahili komplexe Zusammenhänge zu erklären versucht habe. Nicht selten stand ich auf Stühlen, lag auf dem Boden oder habe andere um tatkräftige Unterstützung gebeten, um mein, mir durch Bücher angeeignetes Wissen, weiterzugeben.

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